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Spendensammlung für die Ukraine

DIE GANZE GESCHICHTE



"Pflaster für die Ukraine" - Unter diesem Motto hat die Grundschule Boloh Spenden gesammelt.

Hier steht, wie es dazu kam:


In Dortmund lebt eine uns bekannte Ukrainerin, Masha. Ihre Eltern waren bis vor kurzem trotz des Krieges noch in Charkiw. Masha war natürlich in großer Sorge und erzählte einer Freundin in Hagen davon. So fassten vier Hagenerinnen (S. Gerlich, A. Quick, S. BAckhove und H. Beckenbach) den Entschluss zu helfen, jede auf ihre Art und mit ihren Möglichkeiten.

Drei der Freundinnen sammelten vor allem nach Kräften im Privatbereich.

Die Schulleiterin der Grundschule Boloh, Henrike Beckenbach, selbst aufgrund eines Unfalls nicht in der Schule, sprach mit dem Vorstand des Fördervereins - Frau Hohmann, Frau Kopetzki, Frau Söth und Frau Intraz-, mit der Schulpflegschaftsvorsitzenden Frau Valentin, natürlich dem Kollegium, allen voran der Konrektorin Frau Labitzke und der OGS-Leitung Frau Schlüter. Auch Frau Beckenbachs Söhne boten sofort Hilfe an.

Da alle von der Idee begeistert waren und ihre Unterstützung zusagten, wurde der Aufruf über WhatsAPP, Facebook und auf der Schulhomepage gestartet.


Auf der Homepage sah das so aus:



Grundschule Boloh

ist

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage!



Lassen wir dem Titel Taten folgen!


Keiner kann die Augen verschließen vor dem schrecklichen Krieg, der nicht weit von uns tobt.

Die Bilder von den Menschen in der Ukraine, in den Gebieten und in den Flüchtlingsunterkünften beherrschen die Medien. Spendentransporte zur Grenze sind unterwegs und die ersten bringen heute auf dem Rückweg schon ukrainische Flüchtlinge mit nach Hagen. Viele von uns sind mehr oder weniger stark persönlich berührt. Die meisten möchten helfen.


Unter dem Motto „Pflaster für die Ukraine“ sammelt auch die Grundschule Boloh Spenden und bringt sie in ein Zwischenlager nach Dortmund, von wo aus es weiter transportiert wird an die Grenze.

Der Kontakt besteht über eine Freundin, Masha, die wir zum Teil persönlich kennen.


Ihr Brief erzählt, worum es ihr geht:




So ging es dann weiter:


Der Aufruf traf in der gesamten Schulgemeinde auf riesigen Zuspruch:

Die Schülerinnen und Schüler gaben morgens ihre Spenden ab. Die Eltern, Verwandten und Freunde brachten beim Bringen und Abholen der Kinder die Sachen in die Schule.

Morgens nahmen die Lehrkräfte Spenden entgegen.


Die OGS-Mitarbeiter*innen, die Damen vom Förderverein und einige Helfer-Kinder (siehe Foto unten) und die Söhne der Schulleiterin nahmen nachmittags an und sortierten auch direkt alles ordentlich:


Medikamente wurden weggeschlossen, alles andere auf der großen Bühne im Atrium gelagert.

-Man konnte sehen, wie der Berg wuchs... :-)

Foto: Zwischenstand am 2. Tag (Donnerstag, 10.03.)


Da wir u.a. mit diesem Foto noch mal Werbung auf allen Kanälen gemacht haben, ging es danach aber noch weiter. Auch am Freitag und Montag wurden noch Spenden abgegeben. :-)


Sonntags brachten die drei o.g. Freundinnen von Masha ihre Pakete mit den privat gesammelten Spenden zur Schule und sortierten sie dazu. Auch das war noch mal eine ganze Menge...


Montagnachmittag, als auch die OGS geschlossen hatte, trafen sich dann nochmals Helfer*innen an der Schule, um den LKW zu befüllen. Besonders freuten wir uns über unerwartete Unterstützung: Nicht nur Masha war gekommen. Sie hatte auch ihre Mutter und Tante, die vor einigen Tagen doch aus Charkiw fliehen konnten, mitgebracht. Der Vater hätte zwar ebenfalls ausreisen dürfen, hatte sich als Arzt aber entschieden, dort zu bleiben...


Auf dem Foto von links nach rechts:

Die Hagener Freundin von Masha Frau Gerlich, Mashas Tante, die Hagener Frau Quick, Masha, Mashas Mutter, Schulleiterin Henrike Beckenbach, Schulpflegschaftvorsitzende Frau Valentin.

(Fleißig dabei, aber nicht mit auf diesem Foto: Herr Gerlich, Herr Valentin, Maximilian und Benedikt Beckenbach, die Ex-Praktikantin Lina Hermann und der LKW-Fahrer)


Es wurde nochmals sortiert, die Inhalte der Taschen in Kartons umgepackt, diese dann in Deutsch und Ukrainisch beschriftet...



... und Stück um Stück der LKW beladen.





"Viele Hände - schnelles Ende!": Nach etwas 1,5 Stunden konnte ein Abschlussbild der (halben) glücklichen Crew vor dem LKW gemacht werden. Die anderen Helfer und Helferinnen hielten sich weiterhin diskret im Hintergrund...


Ein toller Erfolg!



Sehr gerne gebe ich hier den Dank von Masha weiter, die sich gar nicht beruhigen konnte, so begeistert und gerührt war sie über die große Hilfsbereitschaft. Immer wieder hat sie sich bedankt. Und auch die Augen ihrer Mutter und Tante sprachen Bände. Spasybi!



Liebe Gemeinschaft!


Als Schulleiterin, die aufgrund einer Knieverletzung zwar "im Hintergrund" organisieren und dokumentieren, aber vor Ort praktisch nicht helfen konnte (Danke an meine Söhne, die meine Arbeitskraft bei der Spendenannahme und dem Schleppen so toll ersetzt haben),bedanke ich mich von ganzem Herzen für das umwerfende Engagement, das bei der Sammelaktion von den großen und kleinen Menschen gezeigt wurde!

Nur weil so viele Menschen ihren Möglichkeiten und Fähigkeiten entsprechend geholfen haben, war dieser Erfolg möglich. DANKE!


Für mich zeigte sich hier für den Boloh wieder ganz deutlich: "Gemeinsam sind wir stark!" und darauf können wir alle sehr stolz sein!


Herzliche Grüße!


Henrike Beckenbach














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